„Es ist so was Lebendiges drum“ – Die Frauenrechtlerin Ika Freudenberg (1858-1912)

„Es ist so was Lebendiges drum“ – Die Westerwälderin Ika Freudenberg (1858-1912) und die Münchner Frauenbewegung . Am 10. Januar 1912 verbreitete sich in der deutschen Frauenbewegung eine Nachricht wie ein Lauffeuer: Ika Freudenberg war tot. Im Alter von 53 Jahren war sie in der Nacht des 9. Januar ihrem …

Charlotte Ritters reale Kolleginnen: Polizeirätin Martha Mosse und Kriminalrätin Friedrike Wieking

Charlotte Ritters reale Kolleginnen: Polizeirätin Martha Mosse (1884-1977) und Kriminalrätin Friedrike Wieking (1891-1958) . 1400 Wörter (geschätzte Lesedauer: 8-10 Minuten) . In der Serie Babylon Berlin begegnet uns eine junge Frau, die sich aus proletarischen Verhältnissen von der Gelegenheitsschreibkraft zur Kriminalassistentin hochgearbeitet hat und dabei offenbar nie auf eine andere …

Die Ärztin, der die Frauenbewegung vertraute: Dr. med. Elisabeth Winterhalter (1856-1952)

1450 Wörter (Lesedauer: ca. 8-10 Minuten) Im Herbst 1884 machte sich eine 27jährige Münchner Lehrerin auf den Weg, um an der Universität Zürich Medizin zu studieren. Das war damals noch ein recht ungewöhnliches Unterfangen: Elisabeth Winterhalter sollte erst die zweite Ärztin Frankfurts und gar die erste gynäkologische Chirurgin Deutschlands überhaupt …

„Die Busch“ aus der Derfflingerstraße – Margarete Friedenthal (1871-1957)

1600 Wörter (geschätzte Lesedauer: 10 Minuten) Die Tage war ich im Archiv der Alice-Salomon-Hochschule auf den Spuren einer viel zu unbekannten Berliner Frauenrechtlerin: Margarete Friedenthal, am 9. Juni 1871 in eine wohlhabende Kaufmannsfamilie hineingeboren, ist ein interessantes Bindeglied zwischen der so genannten „gemäßigten“ und der „radikalen“ bürgerlichen Frauenbewegung. Als höhere …