Monokel-Ball im Monbijou: Streifzug durch das lesbische Berlin der 1920er

Monokel-Ball im Monbijou: Streifzug durch das lesbische Berlin der 1920er

Monokel-Ball im Monbijou: Streifzug durch das lesbische Berlin der 1920er Jahre (ab 27.11.2020)

Zum Staffelfinale der Frauen von damals gehen wir auf Kneipentour durchs lesbische Berlin der 1920er Jahre. Wir beginnen im Damenklub Violetta, wo Klubpräsidentin Lotte Hahm zum ‘Bunten Abend’ bittet. Dann blättern wir nach einem erbaulichen Ausflug in die homoerotische Begriffsgeschichte ein wenig in der Freundin und der Frauenliebe – den Zeitschriften, in denen die moderne lesbische Frau allerlei sachdienliche Informationen, aber auch Austausch, Veranstaltungsankündigungen und Perlen sapphischer Dichtkunst fand.

Und zum guten Schluss tanzen wir bei Mondschein auf dem Müggelsee bis zum Morgen. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten!

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Anzeigenseite aus der Freundin vom 16.12.1931
Anzeigenseite aus der “Freundin” vom 16.12.1931

Verwendete Literatur:
Hacker, Hanna: Frauen und Freundinnen. Studien zur “weiblichen Homosexualität” am Beispiel Österreich 1870-1938, Weinheim und Basel 1987.
Krafft-Ebing, Richard v.: Psychopathia sexualis. Eine klinisch-forensische Studie, 2. und 7. Auflage, Stuttgart 1891 und 1892.
Schader, Heike: Virile, Vamps und Wilde Veilchen. Sexualität, Begehren und Erotik in den Zeitschriften homosexueller Frauen im Berlin der 1920er Jahre, Königstein/Taunus 2004.
… und natürlich die Frauenliebe und die Freundin.

Die Zeitschriften Die Freundin und Frauenliebe (nebst ihren Ersatzpublikationen) sind im Lesbenarchiv Spinnboden in Berlin archiviert, Die Freundin zusätzlich als Microfiche in der Humboldt-Universität Berlin.

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Dieser Podcast ist ein Beitrag zur Blogparade #FemaleHeritage der Monacensia im Hildebrandhaus – so als kleiner preußischer Farbtupfer.