Über mich

Bianca Walther

Hallo! Ich bin Bianca Walther, geboren 1973 und Vermittlerin aus Leidenschaft.

Nach meinem Studium der Angewandten Sprach- und Kulturwissenschaft (Uni Mainz/Germersheim) arbeitete ich viele Jahre lang als Dolmetscherin für Deutsch, Englisch und Französisch.

Von 2009 bis 2014 erfüllte ich mir einen Traum und setzte berufsbegleitend noch ein Geschichtsstudium an der FernUniversität in Hagen drauf. Welchen Schwerpunkt ich legen würde, war mir sofort klar: die Geschichte der deutschen Frauenbewegung in Kaiserreich und Weimarer Republik.

Seitdem arbeite ich als freie Historikerin und gebe Frauen der Geschichte eine Stimme – insbesondere jenen, die sich der ihnen zugewiesenen Rolle widersetzten. Ich halte Vorträge, schreibe Artikel und Gastbeiträge und betreibe seit 2020 den Podcast Frauen von damals sowie das gleichnamige Instagram-Projekt.

2025 unternahm ich schließlich den Sprung ins Autorinnenleben. Das Ergebnis erscheint im April 2026 unter dem Titel Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Die Vorkämpferinnen. Wie aus vielen Frauen eine Bewegung wurde, Frankfurt 2026 (ET: 29. April)
  • Johanna Elberskirchen in: Murielle Guégen (Hg.): 12 Leben, 12 Jahrhunderte. Außergewöhnliche Frauen in Nordrhein-Westfalen, Berlin 2026.
  • Frühjahr 1888: Geburtsstunde des Internationalen Frauenrats (ICW) in: Katja Teichmann (Hg.): Aktivist*innen im Archiv. Von den Anfängen der Frauenforschung bis zu queeren Interventionen, Leipzig 2025, S. 12-13.
  • Alices Erbe. Biografische Texte zu Alice Salomon für die Berlin History App (2024).
  • Der Internationale Frauenfriedenskongress 1915 in Den Haag, in: Anke Buettner, Olivia Ebert und Viola Hasselberg (Hg.): Female Peace Palace. Schreiben, Widerstand und Pazifismus im Krieg, Berlin 2024, S. 23-34.
  • Die Spionin im gelben Regenmantel: Greta Kuckhoff und die „Rote Kapelle“, in: Die Mark Brandenburg, Dezember 2022, S. 38-41.
  • Frauenrechtlerin wider Willen: Minna Cauer, in: Die Kirche. Evangelische Wochenzeitung für Berlin, Brandenburg und die schlesische Oberlausitz, 31.7.2022, S. 11.
  • „Parvel“ und die Frauen. Klara Johanson (1875-1948), ihre Frauennetzwerke und das Sprechen über die Liebe, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 78 (2022), S. 116-135.
  • Anna Pappritz: Indisches Tagebuch. Eine Frauenrechtlerin reist nach Ceylon, Indien und Kairo. Herausgegeben und mit einem Vorwort versehen von Bianca Walther, St. Ingbert 2020.
  • „I, as a Scientific Man“ – Grenzen viktorianischer Weiblichkeit bei der Afrikareisenden Mary Kingsley, in: Uta Fenske, Daniel Groth und Matthias Weipert (Hg.): Grenzgang, Grenzgängerinnen, Grenzgänger. Historische Perspektiven. Festschrift für Bärbel P. Kuhn zum 60. Geburtstag, St. Ingbert 2017, S. 103-114.

Auszeichnungen:

  • 2024: Nominierung des Podcasts „Frauen von damals“ für den Grimme-Online-Award.
  • 2019:   Johanna-Loewenherz-Stipendium des Landkreises Neuwied für Beiträge zur regionalen Frauenforschung.
  • 2016:   Gesellschaft der Freunde der FernUniversität in Hagen: Beste Master-Abschlussarbeit des Studenjahres 2014/2015 an der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften.

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